Saltadol Elektrolytmischung Kinder Durchfall
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Durchfall bei Kindern

Saltadol Elektrolytmischung Kinder Durchfall

Wenn Durchfall unsere Kleinsten plagt...

Akuter Durchfall ist bei Babys und Kleinkindern keine Seltenheit, da ihr Verdauungssystem besonders in den ersten Lebensmonaten noch nicht vollständig ausgeprägt und deswegen empfindlich ist. Neugeborene und Säuglinge, die gestillt werden, haben in der Regel flüssige bis breiige Stühle. Meist treten diese nach jeder Stillmahlzeit auf. Dies ist ganz normal und sollte Mütter aufgrund der zahlreichen positiven Auswirkungen auf z. B. das Immunsystem des Kleinen auf keinen Fall vom Stillen abhalten! Babys, die nicht gestillt werden, haben hingegen meist festere Stuhlgänge.[1] Normalerweise besteht deshalb für Eltern kein Grund zur Sorge, denn ein solcher „Still-Durchfall“ bei Kindern ist harmlos und verschwindet genauso schnell, wie er auftritt. Neben dem Stillen können auch weitere Ursachen Durchfall bei Kindern hervorrufen. So kann es sein, dass das Kind bestimmte Lebensmittel nicht verträgt, zum Beispiel zu viel Obst gegessen oder Säfte getrunken hat. Auch als Begleiterscheinung von Erkältungen oder einer Mittelohrentzündung ist Durchfall nicht ungewöhnlich. Wenn zusätzlich zur Diarrhoe Fieber und/oder Erbrechen auftreten, kann es jedoch sein, dass es sich um einen durch Viren oder Bakterien ausgelösten Magen-Darm-Infekt handelt. In solchen Fällen ist es für Eltern wichtig, schnell zu handeln.

Warum ist akute Diarrhoe bei (Klein-)Kindern besonders gefährlich?

Grundsätzlich gilt: Wenn es um Babys und Kleinkinder geht, sollte man den Durchfall immer beim Kinderarzt abklären lassen – insbesondere, wenn man sich unsicher ist. Spätestens aber dann, wenn der Durchfall mit heftigen Bauchschmerzen und hohem Fieber einhergeht sowie wenn er beim Säugling mehr als sechs Stunden anhält und bei Kleinkindern mehr als 12 Stunden. Durchfall, der länger als einen Tag anhält, kann bei Kindern mitunter gefährlich werden, da sie neben Wasser wichtige Mineralstoffe wie beispielsweise Natrium und Kalium verlieren. Das kann dazu führen, dass der Körper sehr schnell austrocknet. Frühe Anzeichen einer drohenden Austrocknung bei Babys und Kleinkindern sind z. B. stark gelblicher und wenig Urin sowie trockene Haut und Lippen. Bei diesen Warnzeichen sollte unbedingt schon gehandelt werden, anderenfalls können weitere Symptome wie eingefallene Augen oder eine eingefallene Fontanelle als Auswirkungen einer fortgeschrittenen, gefährlichen Dehydrierung durch akute Diarrhoe auftreten.
Wichtig für Eltern zu wissen ist auch: Vor allem bei Durchfall mit zusätzlichem Erbrechen, hohem Fieber und schlechtem Trinkverhalten kann der Verlust von Flüssigkeit und Mineralstoffen schnell zur Austrocknung führen.

Was können Eltern gegen Durchfall bei Kindern tun?

Je jünger das Kind ist und je mehr Wasser verloren wird, desto gefährlicher kann der Durchfall werden. Zeigen sich unabhängig davon einige der genannten Anzeichen für eine Dehydrierung, sollte umgehend der Kinderarzt aufgesucht werden. Häufig werden bei starkem Flüssigkeitsverlust Elektrolyte und Glucose auch direkt im Krankenhaus per intravenöser Gabe verabreicht (dies zählt sogar zu den häufigsten Gründen für Krankenhausbesuche bei Babys und Kleinkindern).[2] Wichtig ist in jedem Fall die Zufuhr von Flüssigkeit. Nach medizinischen Expertenempfehlungen sollte als erste Behandlungsmaßnahme der Ausgleich von Elektrolyten und Wasser erfolgen.[1], [3] Bei gestillten Säuglingen sollten Mütter unbedingt weiterstillen. Für nicht gestillte Babys und Kleinkinder empfiehlt sich bei akutem Durchfall und Erbrechen eine Glucose-Elektrolyt-Lösung. Diese kann zum Beispiel mit Saltadol® hergestellt werden. Es ist das einzige Produkt, das den aktuellen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation zur Zusammensetzung von Rehydrationslösungen zum Flüssigkeitsausgleich [4],[5] entspricht: Es enthält Zucker und Salze in einem genau definierten Verhältnis und unterstützt so dabei, einer gefährlichen Dehydrierung vorzubeugen.

 

[1] S2k-Leitlinie Akute infektiöse Gastroenteritis im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter. Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (GPGE), Stand: 31.03.2019, gültig bis 31.05.2023

[2] Steurer MA, Berger TM: Infusionstherapie bei Neugeborenen, Säuglingen und Kindern. Der Anaesthesist 01/11.   https://www.springermedizin.de/infusionstherapie-bei-neugeborenen-saeuglingen-und-kindern/8004612. Zugriff am 13.09.2019

[3] S1-Leitlinie Akuter Durchfall der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM). (Stand 2013, gültig bis 09/2018) online: https://www.degam.de/files/Inhalte/Leitlinien-Inhalte/Dokumente/DEGAM-S1-Handlungsempfehlung/053-030%20Durchfall,%20akut/S1-HE_Akuter%20Durchfall_Langfassung.pdf

[4] WHO Drug Information Vol. 16, No. 2, 2002, p.121

[5] World Health Organization WHO. Oral Rehydration Salts - Production of the new ORS. 2006. p. 47

Aristo

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