Reisedurchfall – In welchen Ländern besteht große Ansteckungsgefahr?
Zurück zur Übersicht

Reisedurchfall – In welchen Ländern besteht große Gefahr?

Reisedurchfall – In welchen Ländern besteht große Ansteckungsgefahr?

Die Koffer sind gepackt und endlich geht es auf Reisen. Leider lauert als häufigste Erkrankungsursache im Urlaub der Reisedurchfall – insbesondere bei Fernreisen. Das kann die Freude über den Urlaub schnell trüben. Hier erfahren Sie, in welchen Ländern ein erhöhtes Durchfallrisiko besteht, worauf Sie bei Ihrer Reise in die Ferne achten und was Sie beim Packen Ihres Koffers auf keinen Fall vergessen sollten. 

Länder mit hohem Reisedurchfall-Risiko

Tropische und subtropische Reiseziele sind bei Touristen sehr beliebt, aber genau bei Fernreisen in diese Länder erkranken jedes Jahr mehr als 80 Millionen Reisende an Durchfall. Die Infektion entsteht häufig durch bakterielle Erreger wie z. B. Escherichia coli oder Campylobacter. Besonders in Ländern in Südostasien, Ostafrika, Westafrika und Lateinamerika ist das Risiko, an Reisediarrhoe zu erkranken, besonders hoch. Hierbei können die Ursachen, die zu den Durchfällen führen, ganz unterschiedlich sein: ungenügende Qualität des Wassers, ungewohnte Speisen und/oder auch deutlich andere Hygienebedingungen, als man von Zuhause gewohnt ist.  Besonders bei Lebensmitteln und Wasser sollten Sie daher den Grundsatz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) „Peel it, boil it, cook it or forget it!“ beherzigen, also Speisen schälen, kochen, braten oder die Finger von ihnen lassen. 

Worauf sollten Sie noch achten?

Beachten Sie noch vor Beginn Ihrer Reise, ob Ihr Urlaubsziel zu den risikoreichen Ländern zählt und stellen Sie Ihre Reiseapotheke entsprechend zusammen. Besonders Elektrolytlösungen sind ein Must-Have in der Reiseapotheke. Denn Experten empfehlen als erste Maßnahme bei Durchfallerkrankungen den Ausgleich von Flüssigkeit und Elektrolyten. Die ausgleichende Lösung sollte den aktuellen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entsprechen, also Salze wie Kochsalz, Natriumcitrat sowie Kaliumchlorid und zusätzlich Glucose in einem definierten Verhältnis enthalten. Das ist wichtig, um einer Austrocknung vorzubeugen, denn die Elektrolyte in der Mischung sorgen dafür, dass das Wasser im Darm aufgenommen werden kann. Saltadol® Glucose-Elektrolyt-Mischung entspricht in seiner Zusammensetzung als einziges Produkt auf dem deutschen Markt diesen Empfehlungen und kann, falls nötig, in Kombination mit einem Durchfallpräparat eingenommen werden. So werden Wasser- und Elektrolytverluste schnell ausgeglichen und einer gefährlichen Dehydration wird vorgebeugt. 

 


1. Lääveri T, et al. A prospective study of travellers' diarrhoea: analysis of pathogen findings by destination in various (sub) tropical regions. Clinical Microbiology and Infection, 2018, 24. Jg., Nr. 8, S. 908. e9-908. e16.
2. Heather, C. S. (2015). Travellers’ diarrhoea. BMJ Clinical Evidence, 2015, 0901.
3. S1-Leitlinie Akuter Durchfall der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM). In AWMF online (Stand 2013, gültig bis 09/2018) online: https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/053-030l_S1_Akuter_Durchfall_2014-06.pdf Zugriff: 06.09.2018
4. WHO Drug Information Vol. 16, No. 2, 2002, p.121

Aristo

© 2020 Aristo Pharma GmbH